Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft mäandert Frau Schwarzer zwischen Desinteresse und Zittern für die Unseren
und lotet dabei Grenzbereiche der Logik aus:
Die Gefahr ist, dass sie in dieser Sonderrolle verharren oder gar einen
anderen, einen sogenannten weiblichen Fußball spielen. Fußball ist Fußball, und der ist gut oder schlecht. Unabhängig davon, ob er von einem männlichen oder von einem weiblichen Fuß getreten wird. Auch wenn der bisher sehrmännlicheStil vielleicht nicht zuletzt dank der Frauenmenschlicherwird.
An der Maßgabe, nicht anders zu spielen als Rudolf Völler oder Berthold Vogts und dennoch menschlicher zu sein als Lothar Matthäus, werden noch einige Fußballerinnen scheitern.